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„Geld ut Schiet“

Gaunerkomödie in drei Akten von Rudolf Dorf und Marion Balbach

Zwei betagte Damen sind frustriert, weil ihre Klagen gegen Betrug vom Gericht, mit dem Hinweis auf Gepflogenheiten des Kapitalmarktes, abgewiesen wurden. Ihre machtlose Empörung reagieren sie ab, indem sie eine eigene Philosophie des heutigen Kapitalmarktes aufbauen, – moralische Vergehen angesehener Mitbürger aufspüren und diese Sünder gnadenlos erpresserisch ausbeuten.

Ihr derart erworbener Wohlstand wird jedoch jäh gefährdet, als die Flucht eines Erotikabenteurers vom Obergeschoß auf ihrem Balkon endet. Die drohende Aufdeckung verstärkt sich massiv, als ein rasend eifersüchtiger Ehemann, ein erpresster Handwerker, eine ermittelnde Polizeistreife, ein Kampfkater und eine kompromittierte Geliebte in die florierende Geschäftszentrale der Damen einbrechen.

Da alle eigene Vergehen voreinander zu verbergen haben, fremde Vergehen aber radikal ahnden wollen, wird aus der Begegnung ein unendlicher Strudel, in den alle immer tiefer hinein gezogen werden. Für sämtliche Kontrahenten bleibt nach wildesten Turbulenzen nur die Frage, wie man die Moral wahren soll, wenn alles zum Geschäft verkommt.